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Bücher sind nach wie vor gefragt
Im letzten Zeitmagazin, der Beilage der von mir hoch geschätzten Wochenzeitung “Die Zeit”, drehte sich alles um die Generation derjenigen, die heute 18 Jahre alt sind. Neben Erfahrungsberichten von verschiedenen Charakteren hab es auch eine Statistik, die durchaus Grund zur Hoffnung gibt, auch und gerade für den Literaturmarkt. Immerhin 24 Prozent haben angegeben, dass sie mehrmals wöchentlich Bücher lesen. Im Vergleich mit dem Fernsehen, dem Internet und Treffen mit Freunden, die allesamt 90 Prozent oder mehr erreichen, sieht das zwar eher mager aus, und auch der Sport liegt noch deutlich vor der Literatur. Viel interessanter ist aber, welche Aktivitäten das Bücherlesen hinter sich gelassen hat: Shoppen, Partys und Clubs – wenn das mal kein Grund zur Freude ist. Einige Auszüge aus den Artikeln könnt ihr übrigens auf den Webseiten der Zeit nachlesen, die Statistiken habe ich dort leider nicht gefunden, wer sich für das Thema interessiert, sollte sich also eventuell die Printausgabe besorgen. Den für mich wichtigsten Punkt habe ich aber bereits genannt: Fast jeder Vierte liest mehrmals wöchentlich in einem Buch. Ist das nicht schön? Meiner bescheidenen Meinung nach ist es das, denn ich freue mich immer wieder, wenn andere Menschen meine Leidenschaft für Bücher teilen. Außerdem zeigt es deutlich, dass die ganzen Problemberichte, die in manchem Medien auf der Tagesordnung stehen, eben nur eine Seite der Medaille sind. Gut, mir war das auch schon vorher klar, ich gehöre nicht zu den Menschen, die eine ganze Generation als Komasäufer abstempeln, nur weil immer wieder über diese Problematik berichtet wird. Ich freue mich aber dennoch immer wieder über solche positiven Meldungen.
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